Die Publikation begleitet das Stipendienprogramm „Artists on Photography“ der Sammlung
Fotografie im Münchner Stadtmuseum. Mit den Ergebnissen der Stipendiatinnen Lilly Lulay und
Eksuda Singhalampong erkundet sie das Konvolut außereuropäischer Reise- und Souvenirfoto-
grafie mit historischen Fotoalben aus Argentinien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Südafrika,
Vietnam u. a. Wer reiste im 19. Jahrhundert in den globalen Süden, um dort zu fotografieren, und
wer kaufte die Bilder und Alben? Wie wurden Land und Leute dargestellt? Welche Funktion kam
der Fotografie als Souvenir im 19. Jahrhundert zu und wie hat sich das durch die Globalisierung
geändert? Welches Nachleben führen diese Bilder und ihre bisweilen gewaltsamen Strukturen im
Zeitalter der KI? 13 Kurzessays von Expert·innen aus den jeweiligen Regionen ergänzen den Band.
2025 wurde das Projekt durch die Alexander Tutsek-Stiftung ermöglicht.
Esra Klein und Noa Lohrmann sind Stipendiatinnen im Programm „Museumskurator·innen für Fotografie“ 2025/2026. Lilly Lulay ist Künstlerin und untersucht die Auswirkungen neuer Medien auf
ist Inhaberin des Lehrstuhls für Visual History & Theory an der University of the Western Cape.
Deborah Willis leitet den Fachbereich Photography & Imaging an der New York University. Bindi
Fotografie und ihre alltägliche Wahrnehmung. Kathrin Schönegg ist Fotohistorikerin und leitet die
Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum. Eksuda Singhalampong ist Assistenzprofessorin
für Kunstgeschichte an der Silpakorn-Universität, Bangkok, und forscht zu den Schwerpunkten
Gender und Postkolonialität.