Aus dem Vorwort der Autorin: "Dieses Buch ist mein Versuch, den Namen Jesu von der Weise zu befreien, in der viele seiner Anhänger und Anhängerinnen ihn genutzt haben, um Juden und Judentum herabzusetzen und zu verdrängen. Um dies zu erreichen, muß ich mich mit der Darstellung auseinandersetzen, die die heiligen Texte des Christentums von Jesus Christus und der Kirche, die ihm folgte, als Erfüllung und schließlich als Ersatz der jüdischen Religion vermitteln. ... Es bedarf nach meiner Ansicht einer pluralistischen Christologie – einer Christologie, die Jesu Ausrichtung auf das Reich Gottes erneuert, anstatt das Reich der Kirche in den Mittelpunkt zu stellen, und die Jesus als einen Weg versteht, der für andere Wege offen ist."