Ein junger Mann wird als Aushilfe bei einer staatlichen Behörde in die ihm bislang fremde Hauptstadt des Landes versetzt. In Briefen an die Lieben daheim berichtet David Anders von seinem Alltag: von der neuen Wohnung, der gleichförmigen Arbeit, seinen Beobachtungen am Fenster, den Wegen durch die Stadt. Doch bald kippt der Bericht – aus den scheinbar sachlichen Aufzeichnungen wächst ein Psychogramm der Fremdheit. Die Begegnungen mit einem rätselhaften Mann und dessen schreibender Frau bringen Unruhe in das geordnete Leben. Das unerklärte Verschwinden der beiden wirft ihn aus der Bahn.