Zahlungsverkehrsrecht war lange allgemeines Zivilrecht. Seit der Jahrtausendwende aber hat der Europäische Gesetzgeber dem Rechtsgebiet seinen Stempel aufgedrückt. Wegen der Lückenhaftigkeit der europäischen Vorgaben bleibt man unterdessen weiterhin auf die Ergänzung durch das nationale Zivilrecht angewiesen. Der Autor untersucht das Verhältnis beider Rechtsschichten zueinander und deckt tatsächliche und scheinbare Bruchlinien auf. Dabei wird der Versuch unternommen, beide Rechtsschichten zu sachgerechten Lösungen zu verschmelzen. Im Zentrum der Arbeit stehen Grundfragen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs: Entwicklung des ZahlungsverkehrsAkteure und RechtsbeziehungenAutorisierung von ZahlungsaufträgenVerteilung des MissbrauchsrisikosHaftung und BeweisfragenLeistungsstörungenVerbraucherschutzBereicherungsausgleichGeldschuld