Ein zentraler Ansatz des Künstlers ist das fortlaufende serielle Arbeiten, das er seit 2007 in tagebuchähnlichen Künstlerbüchern festhält, die hier in eine eigenständige Monografie übersetzt werden. Verdopplung, Vervielfältigung und die Einbindung des eigenen Körpers in die fotografische Arbeit bilden den konzeptionellen Kern. Ziegler hinterfragt hierdurch unter anderem die situativen Aspekte der Fotografie, indem er bewusst den Zufall einbindet: »Das Bildkonzept trifft auf unkalkulierbare Momente, und der Bildgegenstand wächst über sich hinaus.«