Wie bilden sich Machtkonstellationen in pädagogischen Institutionen aus? Ulrike Sell analysiert in ihrem Buch ausgehend vom Begriff des pädagogischen Selbst die Kommunikation und Interaktion in Schule und Kita. Sie verortet das pädagogische Selbst zwischen Disziplin und Profession einerseits und zwischen Negation, (Re-)Produktion und Reflexion andererseits. Die Autorin bearbeitet dieses Verhältnis anhand empirischer Momentaufnahmen sowohl aus kommunikations-, anerkennungs- und professionalitätstheoretischer Perspektive als auch in Hinblick auf Generationalität und Adultismus.