Dieses Buch ist eine Einladung, sich den Zwischenräumen des Lebens zu widmen: jenen leisen, oft übersehenen Momenten, in denen Wandlung geschieht. In verdichteter Sprache erzählen die Texte von Liebe und Ohnmacht, Fremdheit und Nähe, von Gott, Zweifel und der leisen Hoffnung auf ein neues Werden. Kein Gedichtband im klassischen Sinn – sondern ein Gefäß für das Unaussprechliche.

Die fünf Kapitel führen auf einer inneren Reise: vom tastenden Suchen des Ich, über die Zwischenräume von Verlust und Resonanz, hin zu den Spannungsfeldern von Nähe und Fremdheit. Sie öffnen sich für Sinn und Transzendenz – für Gott und das Ungreifbare – und enden dort, wo Grenzen sich weiten und etwas Neues beginnt.

So entstehen Texte, die keine fertigen Antworten geben, sondern Räume öffnen: zum Innehalten, zum Lauschen, zum eigenen Fragen.

Ein Buch wie eine Schwelle – zwischen Wort und Schweigen, zwischen Denken und Sein.