Das Archiv herausfordern, den Raum aneignen, Gegen-Öffentlichkeit organisieren, alternatives Wissen produzieren und Bildung radikalisieren: Die Beitragenden nehmen das Konzept des radikaldemokratischen Museums von Nora Sternfeld als Ausgangspunkt, um eine Neubestimmung des Museums und seiner zentralen Aufgaben in der Gegenwart vorzuschlagen. Vor dem Hintergrund radikaldemokratischer Theorien diskutieren sie Museen als Handlungsräume. Wann und wie kann es gelingen, die demokratische Sprengkraft des Museums im Hinblick auf sich selbst zu aktivieren? Und vor welchen Herausforderungen steht ein solches Projekt zwischen dem Pessimismus des Verstandes und dem Optimismus des Willens?