In dieser Arbeit wurde ein neuartiger universeller Ansatz zur Modellierung der Feinstaubminderung durch feste Aluminosilikat-Additivpartikel in ein- und dreidimensionalen Umgebungen entwickelt. Das Modell wurde auf Messdaten aus Flugstromreaktor-Experimenten angepasst und berücksichtigt sowohl die chemischen Reaktionen in der Umgebung der Additivpartikel als auch das thermodynamische Verhalten im Inneren der Partikel. Vergleiche mit Messungen in einem kleinen Labor-Reaktor sowie in einem Biomasse-Großkraftwerk zeigen eine gute Übereinstimmung und ermöglichen die Vorhersage des Additiv-Verhaltens im Brennraum.