Markus Voss ist Kreditorenbuchhalter, Zyniker und Suchender zugleich. In einem Großraumbüro zwischen Achtsamkeitsseminaren, Diversity-Meetings und digitaler Dauerbeschäftigung verliert er zunehmend den Kontakt zu sich selbst. Während seine innere Stimme ihn unerbittlich kommentiert und eine heimliche Beziehung zu seiner Chefin Rita ihm kurze Momente von Intensität schenkt, wächst in ihm die leise Ahnung, dass ein anderes Leben möglich sein könnte.
„Auf der Suche um mich zu verlieren“ ist ein literarischer Gegenwartsroman über die Müdigkeit einer Generation, die zwischen Selbstoptimierung und Sinnsuche feststeckt. Mit scharfem Humor, melancholischer Direktheit und einem ungeschönten Blick auf moderne Arbeitswelten erzählt Mark Jischinski von Entfremdung, Begehren und der Frage, ob es jemals zu spät ist, sich neu zu erfinden.
Der Roman verbindet satirische Beobachtung mit existenzieller Selbstbefragung und zeichnet das Porträt eines Mannes, der sich im Lärm der Gegenwart verliert – und vielleicht genau darin einen neuen Anfang findet.