Das Konterfei Benjamin Franklins (1706-1790) ziert die 100-Dollar-Note. Der Mann war einer der Gründerväter der USA, die vor 250 Jahren die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten. Diese veränderte die Welt.
Auch der jetzige US-Präsident beabsichtigt das. Die verstörten Verbündeten halten Trump für einen Betriebsunfall. Sie begreifen nicht, dass es sich bei seinem Bruch mit der globalistischen Außenpolitik der früheren US-Regierungen keineswegs um Machtspiele eines Irren handelt, sondern um die Strategie wichtiger Kräfte der herrschenden Klasse in den USA. Sie wollen sich nicht in langwierigen Kriegen verzetteln, sondern auf andere Weise ihren Platz als Nr. 1 in der Welt behaupten.
Der renommierte Politikwissenschaftler Crome hat untersucht, welche Schritte unternommen wurden und wie weit Washington dabei kam.
Trumps »Nationale Sicherheitsstrategie« ist eine entschiedene Absage an die globalistische Außenpolitik der US-Vorgängerregierungen. Trump präferiert, wie in Venzuela gezeigt, kurze, sehr gut vorbereitete Militäraktionen zur Durchsetzung der US-Interessen. Washington will sich nicht mehr in jahrelangen verlustreichen Kriegen verzetteln wie etwa in Afghanistan. Oder wie Putin in der Ukraine.