Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einer kleinen Stadt im Burgund. Zufällige Gäste, regelmäßige Besucher und ihre Kollegen – Totengräber, Bestatter und Priester Cedric – kehren regelmäßig in ihrem Häuschen ein. Violette serviert ihnen Kaffee, tröstet und hört zu. Ihre sorgfältige Routine wird von der ungewöhnlichen Bitte eines Kommissars aus Marseille gestört: Seine Mutter hatte verfügt, dass ihre Asche auf Violettes Friedhof beigesetzt wird – auf dem Grab eines ihm völlig Fremden. Schon bald wird klar, dieser Wunsch ist untrennbar mit Violettes eigener komplizierter Vergangenheit verknüpft.
Mit feinem Gespür für das Besondere im Alltäglichen entsteht eine Welt voller Poesie, Wärme und Menschlichkeit – die Geschichte einer Frau, die unbeirrbar an das Glück glaubt.