Die allerersten Anfänge der Gartenkultur in unserem mitteleuropäischen, nördlich der Alpen angesiedelten Kulturkreis fallen vermutlich zusammen mit den Anfängen der Ackerbaukultur, deren Spuren ins Altneolithikum zurückführen. Außer Getreide lassen sich anhand von Funden verkohlter Samen die Hülsenfrüchte Erbsen und Linsen nachweisen, zur Nutzung ölreicher Samen wurden Lein und Schlafmohn gezogen. Aus dem Mittelneolithikum werden Samen verschiedener wildwachsender, später kultivierter Kreuzblütlerarten nachgewiesen, darunter z. B. Rübsen sowie des erst im Mittelalter kultivierten Feldsalates. In der Bronzezeit kommen Ackerbohnen hinzu. Zu den ebenfalls begehrten Nahrungspflanzen gehörten auch verschiedene Ampfer-Arten, Wegwarte, Guter Heinrich, Wegerich und Brennnessel.




Inhaltsverzeichnis:



Der Siedlungsraum



Bodenbearbeitung – vom Spaten zum Motorpflug



Aspekte zur Geschichte der Ernährung, Vorratshaltung und Konservierung



Anfänge der Gartenkultur in Mitteleuropa



Der Wald im Wandel der Zeit



Nachsatz



Tafeln