Globalisierungsbedingt hat eine Vielzahl steuerlicher Sachverhalte eine internationale Dimension erlangt. Das nationale Steuerrecht allein scheint eine für Staaten und Steuerpflichtige adäquate Besteuerung zunehmend nicht mehr gewährleisten zu können. Infolgedessen bilden sich überstaatliche Akteurskonstellationen und Regelungsformen des Internationalen Steuerrechts heraus, die teilweise mit den Legitimations- und Repräsentationsanforderungen des verfassungsrechtlichen Demokratieprinzips in Konflikt geraten. Ausgehend von der engen Verbindung zwischen Besteuerung und Demokratie zeigt diese Arbeit im inneren und äußeren System des Internationalen Steuerrechts Defizite bei der Verwirklichung des Demokratieprinzips auf und entwickelt Ansätze zu deren Abmilderung.