Die Auseinandersetzung mit regionalen und ökologischen Lebensmitteln ist ein Feld, das sich seit den letzten Jahrzehnten einer wachsenden Aufmerksamkeit und Beliebtheit in der Gesellschaft erfreut. Egal, ob in West oder Ost, die Menschen achten beim Einkauf zunehmend auf eine ökologische Herkunft ihrer Waren. Für viele Ostdeutsche stellt jede Form der ökologischen Landwirtschaft ein „Westprodukt“ dar. Sehr vielen sind die Wurzeln der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise in Sachsen in den 1920er-Jahren nicht bekannt. Dieses Buch soll diese verschüttete Geschichte an dem Beispiel des Betriebes Heynitz/Wunschwitz freilegen und dem Leser animieren mehr über die landwirtschaftlichen Vergangenheit Ostdeutschlands zu erfahren.