In der Kita über Gott sprechen: Einblicke in die religiöse Vielfalt
Wie sieht eine Moschee von innen aus? Sind Gott und Allah ein und derselbe? Und beten Muslime eigentlich genauso wie die Christen? Die Kita-Gruppe von Betül und Nele begibt sich auf Spurensuche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Weltreligionen. Mit Betüls Opa erstellen sie ihre eigenen Namens-Kalligrafien, befragen den Imam in der Moschee und erkunden gemeinsam eine katholische Kirche.
Auf den 11 großformatigen Erzählbildern für das Kamishibai gibt es eine Menge zu entdecken: vom Aufbau einer Moschee über die religiösen Symbole in Christentum und Islam bis hin zu den Bräuchen rund ums Gebet.
Von Heiligenbildern und islamischen Kalligrafien: Sakralraumpädagogik im Kamishibai
Die Religion und Gebetsstätten anderer Kulturen kennenzulernen, schützt vor Vorurteilen und trägt zum interreligiösen Dialog bei. Pädagogische Fachkräfte wie auch Lehrpersonen an Grundschulen profitieren gleichermaßen von der Arbeit mit dem japanischen Erzähltheater. Wenn sich die Flügeltüren des Kamishibai öffnen, konzentrieren sich die Blicke automatisch auf die ausdrucksstarken Bilder. Die Kamishibai-Bildkarten werden nacheinander in den Rahmen gesteckt und veranschaulichen den jungen Zuhörer:innen, wie der tägliche Glaube in beiden Religionsgemeinschaften gelebt wird. Dabei können die Vortragenden jederzeit auf Fragen und Anregungen aus der Gruppe reagieren.
Zwei Weltreligionen, ihre Bräuche und Symbole: mit diesem Bildkarten-Set erfahren Kinder in Kita und Grundschule mehr über das Christentum und den Islam.