Camembert Baum erzählt die Lebensgeschichte einer Familie nach dem Zweiten Weltkrieg, geprägt von Flucht, Neuanfang, Ausgrenzung und familiären Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Mutter des Erzählers, die als Flüchtling in einer neuen Umgebung mit Vorurteilen und Ablehnung konfrontiert wird, während der Erzähler seine Kindheit bei den Großeltern verbringt und von deren Einfluss auf sein Leben berichtet. Die Erzählung beleuchtet eindringlich die Themen Heimatverlust, familiären Zusammenhalt und die Suche nach Geborgenheit in schwierigen Zeiten.