Yinba und Fringel bewohnen ein Land, das »sehr weit von hier und gleichzeitig sehr nah ist«. Dort ist das Alltägliche nie ganz sicher, und das Unwahrscheinliche hat gute Manieren. Eines Tages nuschelt und wuschelt es im Gebüsch, und plötzlich steht etwas in der Welt, das nicht erklärt, woher es kommt, aber sehr genau weiß, dass es bleiben will: Nuschelwuschel.



Von da an verschieben sich kleine Gewissheiten. Man landet vor einer Höhle, in der – nun, es ist, wie es ist – ein Seil schweigt, und merkt, dass sogar Schweigen eine Art Antwort sein kann. Und irgendwann stehen sie am Fluss der Tausend Flüsse, »schon so alt und doch noch keinen Augenblick«, und hören: Hier sind die Dinge anders, manchmal, und meistens.



Am Fluss der Tausend Flüsse ist ein literarisches Märchen – leicht und ernst zugleich, heiter auf der Oberfläche und still in der Tiefe. Es ist bewusst bildfrei geblieben, weil es kein Kinderbuch sein will, sondern ein Buch für das Kind in uns.



Ein SPARCS-Seitenfluss aus dem Pionéa-Universum: Großes Kino zum schmunzelnden Selberlesen oder Vorlesen. Ein Abenteuer, das Liya und Raya in der Pionéa-Trilogie flüsternd erwähnen – und das sie auf seltsame, unerklärliche Weise auch ... mitgestalten?