Angaben aus der Verlagsmeldung

Alexander Kanoldt : 1881–1939 / Werkverzeichnis der Gemälde / von Alexander Koch



Nach seinem Studium in Karlsruhe zog Alexander Kanoldt nach München, wo er 1908 die Neue Künstlervereinigung und 1913 die Neue Münchner Secession mitbegründete. Er stand in engem Kontakt mit Künstlern wie Kandinsky, Jawlensky, Münter, Klee und Erbslöh. Kanoldts Darstellungen seines Wohnviertels Schwabing sind eindrucksvolle Zeugnisse des Expressionismus. Mit der Zeit konzentrierte er sich auf das Malen von präzise konstruierten Stillleben in metallisch-kühlen Farben und avancierte zu einem Hauptvertreter dieser Gattung. Kanoldts bedeutende Rolle in der deutschen Malerei der Moderne ist unbestritten. In der akribischen Rekonstruktion seines Œvres erfährt sie eine längst überfällige Würdigung.