Mit der digitalen Transformation und dem damit einhergehenden exponentiellen Anstieg der Datenmengen haben sich die Rahmenbedingungen für die Strafverfolgungsbehörden grundlegend verändert. Diese neuen Rahmenbedingungen stellen die Strafverfolgungsbehörden vor vielfältige Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit untersucht insbesondere den möglichen künftigen Einsatz von KI-Technologien durch die Strafverfolgungsbehörden zwecks Bewältigung dieser enormen Datenflut. Der Fokus liegt dabei auf dem Aufzeigen der rechtlichen Grenzen der strafprozessualen Datenauswertung mithilfe von künstlicher Intelligenz. Zunächst werden die aktuellen und potenziellen Einsatzbereiche rechtlich eingeordnet. Anschliessend wird untersucht, ob die bestehenden strafprozessualen Bestimmungen eine hinreichende gesetzliche Grundlage für diese Anwendungen bilden.