Die Arbeit untersucht die zivilrechtlichen Strukturen von Vermögensbeteiligungen vor dem Hintergrund technologischer Entwicklungen (wie z.B. der Distributed-Ledger-Technologie). Sie stellt die These auf, dass Intermediäre – trotz des technischen Potenzials zur Disintermediatisierung – für die Funktionsfähigkeit moderner Finanzmärkte unverzichtbar sind. Aus ökonomischer, aufsichtsrechtlicher und privatrechtlicher Perspektive zeigt die Dissertation, dass Mediatisierung nicht als überholtes Relikt, sondern als notwendige Strukturbedingung für Effizienz, Stabilität und Rechtssicherheit bei der Gestaltung von Vermögensbeteiligungen zu verstehen ist.