Angaben aus der Verlagsmeldung

Schwimmen in Geld : Private Hallenbäder des deutschen Wirtschaftswunders


Der Architekt Richard Schmalöer, als Kind selbst in einem schicken Bungalow der 1950er Jahre aufgewachsen, hat früh ein Faible – nicht nur für den Bautyp als solchen, sondern vielmehr für dessen teils opulente Ausstattung entwickelt. Besonders angetan haben es ihm Schwimmbäder, die gewissermaßen als unterirdische Tempel der Freizeit, von Wohlstand und wiedergewonnenem Selbstbewusstsein einer Nachkriegsgeneration erzählen. Was heute durch Verfall und allmähliches Verschwinden droht, der Nachwelt als Zeitdokument abhanden zu kommen, hat Schmalöer über Jahre aufgespürt, dokumentiert und gesammelt. Rund 20 Beispiele aus dem Ruhrgebiet haben exemplarisch und neu inszeniert Aufnahme in ein Fotobuch gefunden, das neben Anekdotenhaftem, manch Wissenswertes aus der Zeit des Wiederaufbaus und Material zur Bautypologie der Zeit enthält.