Hans und Hilde Coppi bezahlten ihren Widerstand gegen die NS-Diktatur mit dem Leben. Hans Coppi verbreitete nach 1933 Flugblätter gegen die Nazis. Auch seine Ehefrau Hilde war im Widerstand aktiv. Beide gehörten ab 1940 zu einem Widerstandsnetzwerk, dem die Gestapo den Fahndungsnamen „Rote Kapelle“ gab. Im September 1942 wurden sie verhaftet. Zwei Monate später, am 27. November 1942, brachte Hilde Coppi im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße ihren Sohn Hans zur Welt.
Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ wurde das Ehepaar zum Tode verurteilt. Hans Coppi wurde am 22. Dezember 1942 in der Hinrichtungsstätte Plötzensee ermordet, Hilde Coppi am 5. August 1943, wie weitere 43 Beteiligte dieses Widerstandsnetzwerks – ebenfalls in Plötzensee.
Hans Coppi jr., Historiker und Sohn der beiden Widerstandskämpfer, berichtet von seinen Eltern und von der „Roten Kapelle“ sowie über sein Leben in der DDR. Des Weiteren enthält das Buch bislang unveröffentlichte Gefängnisbriefe von Hans und Hilde Coppi.