Angaben aus der Verlagsmeldung

Warten auf Wind / von Oskar Kroon


Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die Insel! Hier gibt es nur die Weite des Meeres, Opa und die Schnigge – ein Boot, das sie über den Sommer seetüchtig machen will. Doch auf einmal steht Rut vor ihr. Rut, die die Insel hasst und auch sonst das komplette Gegenteil von Vinga ist. Und da spürt Vinga es im Bauch: so als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.

+++Leseprobe+++

Der Sommer brennt und ist überall. Alle sehnen sich nach Regen. Ich warte auf den Wind, der mich mitnimmt und davonsegeln lässt.
Ansonsten ist alles wie immer, hier mit Opa auf der Insel. Fast jedenfalls. Denn in mir drin ist etwas anders.
Plötzlich stand sie einfach da.
„Ich habe dich gesehen“, sagte sie.
Da wusste ich nicht, was ich antworten sollte, denn eigentlich fängt man doch mit einem Hallo oder so an.