Die Wurzeln unserer heutigen Museen liegen in den sogenannten Kunst- oder Wunderkammern des 16. bis 19. Jahrhunderts, die vor allem an Fürstenhöfen, aber auch in Städten angelegt wurden. Hier wurden allerhand Kuriositäten, aber ebenso Kunst oder Münzen gesammelt. Auch der Fürstabt von St.Gallen besass eine solche Wunderkammer, die der Bibliothek angeglieder war und teilweise noch erhalten ist. Die Publikation führt zurück in die barocke Welt des Sammelns, und sie zeigt, wie Bibliotheken und Museen heute mit Raritäten aller Art umgehen.