Der Bildungserfolg ist nach wie vor stark mit dem sozialen Hintergrund verbunden. Besorgnis darüber bleibt aus, was sich durch die meritokratische Überzeugung erklären lässt, dass Erfolg von individueller Anstrengung und Talent abhängt. Die Autorin untersucht, wie solche Überzeugungen durch Erfahrungen geprägt werden und welche Folgen sie für die Reproduktion von Bildungsungleichheit haben.