1453 fällt Konstantinopel in die Hand der Osmanen, um 1500 ist der gesamte Balkan türkisch – bis 100 Kilometer vor Wien. Die Soldaten der osmanischen Armee stellen über Jahrhunderte eine massive Bedrohung für Europa dar. An den Kriegen waren alle europäischen Mächte beteiligt – Ungarn, Polen, das Haus Habsburg, das Heilige Römische Reich, Frankreich und Russland.
Klaus-Jürgen Bremm zeichnet in diesem Buch den Weg der Osmanen durch diese kriegerische Epoche nach – von den Türkenbelagerungen Wiens bis zum »Kranken Mann am Bosporus«. Er entwirft ein großes Geschichtspanorama, das die Türkenkriege und die stetige Bedrohung Ost- und Zentraleuropas durch das Osmanische Reich über zweieinhalb Jahrhunderte kenntnisreich analysiert.