Hamburg gilt als Tor zur Welt. Als Stadt des Wassers, des Handels, der großen Kulissen.
Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Eine Metropole besteht nicht nur aus Wahrzeichen, sondern aus Entscheidungen. Aus Verteilungen. Aus Vierteln, die glänzen, und Vierteln, die tragen.
In diesem erzählerisch-essayistischen Stadtporträt folgt Herbert Vore nicht der Postkarte, sondern der Wirklichkeit. Er geht durch Inseln und Übergänge, durch stille Erinnerungsräume und laute Verkehrsadern, durch Alltagsorte jenseits der großen Bilder. Dabei wird Hamburg zu einer Frage: Wie gerecht ist eine Stadt, wenn Ruhe, Luft, Platz und Sicherheit nicht für alle gleich erreichbar sind?
Ein Buch über Schönheit und Schatten.
Über Menschen, die funktionieren müssen.
Und über Tiere, die keine Stimme haben und trotzdem alles zeigen.