Menschliches Reden von Gott muss nicht nur wahr und theologisch korrekt daherkommen, es darf zugleich auch zweckfrei, ästhetisch und schön sein. Traugott Schächtele legt in sieben kleinen Gedichtzyklen eine Auswahl seiner Gedichte vor, die Gott in der Welt in poetischen Worten in Erinnerung rufen und im Gespräch halten wollen. Thematisch orientiert er sich dabei am Lauf des Kirchenjahres. Jeder Zyklus wird mit einer neuen Choraldichtung abgeschlossen. Mit seinen Texten will er nicht recht haben, sondern dazu ermutigen, die Gottes Menschenfreundlichkeit in schönen Worten in der Welt aufscheinen zu lassen.