Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 2024 analysieren Sigmar Gabriel, Melissa Eddy und Constanze Stelzenmüller die möglichen Konsequenzen des Urnenganges. Die Wahl bedeutet nicht nur eine innenpolitische Weichenstellung für die Vereinigten Staaten, sondern auch eine Entscheidung über ihre künftige Rolle auf internationaler Bühne. Neben der klassischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird auch die Zusammenarbeit mit Europa in wirtschafts-, handels- und finanzpolitischen Fragen betroffen sein. Mit den gleichzeitigen Wahlen zum Repräsentantenhaus und der Neuvergabe eines Drittels der Senatssitze stehen den USA zudem erhebliche Verschiebungen der innenpolitischen Rahmenbedingungen bevor. Darüber hinaus hängen die transatlantischen Beziehungen, unabhängig von den Wahlen, von zahlreichen Faktoren ab, die sich im beständigen Wandel befinden. Auch hierüber diskutieren die renommierten Expertinnen und Experten.