Klara ist zum erstem Mal schwanger. Alles fühlt sich leicht und natürlich an. Doch die Geburt ist traumatisch und als Klara das Grundlegendste von allem tun will, ihr Baby stillen, klappt es nicht.
„Die wunde Mutter“ ist eine autobiografische Graphic Novel, in der Klara Nordin Stensö das Wechselbad ihrer Gefühle im Wochenbett gezeichnet hat. Gekonnt verwebt sie ihre eigene Erfahrung mit Politik und Kunst des Stillens im Laufe der Geschichte. Wichtige Männer, von Aristoteles bis Rousseau, haben natürlich auch ihre Ansichten zum Stillen geäußert. Kein Wunder, dass sie sich wie die schlechteste Mutter der Welt fühlt.
Trotz größter Verzweiflung und wenig hilfreicher professioneller Unterstützung folgt auf die Achterbahnfahrt der Emotionen am Ende eine entspannte und harmonische Zeit als Mutter.