Was, wenn Zuhause der gefährlichste Ort ist, den man kennt?
Ein österreichischer Junge wird legal nach Japan entführt und verliert alles, was Halt verspricht. Zurück bleibt ein Kind, das viel zu früh begreift, dass Schutz keine Selbstverständlichkeit ist.
Austrian Lost Boy ist keine erfundene Geschichte. Es ist eine wahre, autobiografische Erzählung, die schonungslos offenlegt, was passiert, wenn eine Kindheit von Gewalt, Verlust, emotionaler Kälte und permanenter Unsicherheit geprägt ist. Zwischen Pflegefamilien, Angst und Einsamkeit kämpft ein Junge um etwas, das selbstverständlich sein sollte: Zugehörigkeit.
Mit eindringlicher Klarheit schildert der Autor Momente, die sich ins Gedächtnis brennen- die Entführung nach Japan, körperliche Bestrafung, das Gefühl, unerwünscht zu sein. Und immer wieder diesen einen Gedanken: Irgendwo muss es doch einen Ort geben, an dem ich bleiben darf.
Doch dieses Buch ist mehr als ein Bericht über Leid.
Es ist die Geschichte eines inneren Überlebenskampfes. Von Fehlentscheidungen und Selbstzweifeln. Von Wut, Verlorenheit und der zermürbenden Suche nach Identität. Und schließlich von der leisen, unbeirrbaren Kraft, die selbst in den dunkelsten Jahren nicht erlischt.
Austrian Lost Boy ist für alle,
die wahre Geschichten lesen wollen, die unter die Haut gehen.
Für jene, die sich mit Trauma, Psychologie und persönlicher Entwicklung beschäftigen.
Und für Menschen, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Kindheit mehr Narben als Erinnerungen hinterlässt.
Dieses Buch schmerzt.
Es rüttelt wach.
Und es beweist, dass Überleben manchmal ganz leise beginnt- aber eine unaufhaltsame Kraft werden kann.