Wells' 1940 publizierte Arbeit, hier in deutscher Erstübersetzung vorgelegt, proklamiert nicht bloß die Menschenrechte. Sich abgrenzend vom Nationalsozialismus und sowjetischen Kommunismus und in Auseinandersetzung mit alternativen Menschenrechtsdeklarationen fragt sie nach den gesellschafts- und weltpolitischen Verhältnissen, die gedacht werden müssen, damit die Menschenrechte allgemein wirklich werden können. Bei bewusster Bejahung der sich für Wells ganz offensichtlich vollziehenden Globalisierung ist die Eine Welt im Blick, frei von kriegerisch geführten Auseinandersetzungen, geordnet nach humanitären Grundsätzen. Eine engagierte Kritik des kriegführenden Deutschlands und Gedanken über die Nachkriegsordnung begleiten die Überlegungen.