Die Masterarbeit befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem grundgesetzlich verankerten Recht auf Privatheit und Schutz des Fernmeldegeheimnisses aus Artikel 10 GG einerseits und dem nationalen Sicherheitsinteresse des Staates andererseits - insbesondere vor dem Hintergrund einer sich verändernden Sicherheitslage. Konkret wird anhand des BVerfG Beschlusses vom 8. Oktober 2024 zur strategischen Telekommunikationsüberwachung diskutiert, welche Auswirkungen aktuelle Cybergefahren und die sich dadurch stetig verändernde Gefahrenlage auf den grundrechtlich verbürgten Schutz des Fernmeldegeheimnisses aus Art. 10 GG hat – und wie ein gerechter Ausgleich der widerstreitenden Interessen gefunden werden kann.