Die zwölf Kapitel des Buches enthalten das reichhaltige Material zum „Aschenputtel“-Märchen, das der Autor über Jahrzehnte hinweg ohne Internet aufgefunden hat. Für das Einleitungskapitel zur „Herkunft und Bedeutung des Märchens“ wurde die umfangreiche Sekundärliteratur zu diesem Märchen durchgearbeitet. Nicht nur existiert das Märchen in zahlreichen Varianten in aller Welt, es bringt auch für das vorliegende Buch ein besonderes Problem mit sich, da die angloamerikanische Überlieferung auf der Fassung von Charles Perrault aus dem Jahre 1697 beruht, die zusätzlich durch die Verfilmung von Walt Disneys »Cinderella« (1950) dem „Aschenputtel“-Märchen der Brüder Grimm große Konkurrenz macht. Perrault hat bekanntlich das köstliche Bild der Kürbiskutsche und auch der Glasschuhe, die es in der Grimmschen Variante nicht gibt. Da die Studien des Autors aber beide Welten seines Lebens beinhalten, geht es in all den Text- und Bildbelegen immer um die deutsche und englischsprachige Tradition.