In unserer Gesellschaft besteht ein breiter Konsens, mehr für den Umweltschutz zu tun. Doch wer die damit verbundenen Kosten tragen soll, ist umstritten. Kaum jemand zahlt freiwillig für den Umweltschutz. So wurden zahlreiche Instrumente entwickelt, von denen sich eine gerechte Verteilung dieser Kosten erhofft wird. Der vorliegende interdisziplinäre Band beleuchtet die neuen Maßnahmen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Die Aufsätze legen die ökonomischen Grundlagen der Aufgabenfinanzierung dar und analysieren neue Steuerungsinstrumente aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. Weiteres Verbesserungspotential bei bestehenden Instrumenten wird aufgezeigt, und es werden Ideen für neue, innovative Instrumente präsentiert. Das Werk ist ein wichtiger Beitrag für die kommenden Debatten gerechter Kostenverteilung über den Bereich der Umweltschutzkosten hinaus.