Dieses Buch bietet für alle an Carl Schmitt Interessierten Einblicke in sein Leben und sein Schreiben als Künstler. Dabei geht es um seine enge Verbindung zu Literatur, Theater, Musik und Malerei und die Auswirkungen auf seine Arbeit. Es wird versucht, den Widerspruch zwischen dem nach außen hin äußerst diszipliniert auftretenden Juristen und dem zeitweilig der Boheme angehörenden Literaten, der meisterhaft formulieren kann, aufzuklären. Die besondere Aufmerksamkeit gilt der Bewunderung Schmitts für Shakespeare, besonders seinem Drama "Hamlet". Es wird gezeigt, wie Schmitt daraus seine einflussreiche Theorie vom dem "Einbruch der Zeit in das Spiel" entwickelt hat. Dabei steht der Begriff "Theatralität" im Mittelpunkt, der auch in der Politik eine zentrale Rolle spielt.