Im Mai 1921 wurde das florierende schwarze Viertel Greenwood in Tulsa, Oklahoma, in Schutt und Asche gelegt. Innerhalb weniger Stunden vernichteten weiße Angreifer eine ganze Gemeinschaft — mit stillschweigender Duldung der Behörden. Dieses Buch rekonstruiert die Ereignisse jener Tage anhand von Gerichtsakten, Zeitzeugenberichten und neu entdeckten Dokumenten. Es zeigt, wie das Massaker jahrzehntelang verschwiegen, verschleiert und erst spät als Teil der nationalen Geschichte anerkannt wurde. Jenseits der Zahlen steht das Schicksal der Opfer und Überlebenden: Menschen, deren Leben und Erbe ein anderes Amerika sichtbar machen — ein Amerika, das gegen das Vergessen kämpft.