Sobald sie volljährig ist, verlässt Luisa Fischer ihre Familie in der österreichischen Provinz, zieht von europäischer Großstadt zu Großstadt, ohne jedoch Wurzeln zu schlagen. Erwachsen geworden kehrt sie zurück in die Region ihrer Kindheit. Doch sie findet keine Ruhe: Unter der Oberfläche brodelt es, alte Kränkungen und familiäre Bande lassen Luisa keine Freiräume. Also verschafft sie sich diese selbst und setzt sich dabei über Moralvorstellungen und Konventionen hinweg – für ihre Unabhängigkeit ist sie bereit, alles zu tun. Spannend und wendungsreich erzählt Reinhard Kaiser-Mühlecker in seinem preisgekrönten Roman von einer Frau, deren Unruhe mit dem Leben zusammenstößt.