Marguerite Porete und Meister Eckhart gehören zu den profiliertesten geistlichen Stimmen des 13./14. Jh., beide von der Inquisition verfolgt. Sie verbindet mehr, als bisher gesehen wurde: eine Theologie des Einsseins von Gott und Mensch, eine Lehre der radikalen Selbstzurücknahme, die Verbindung von Liebe und innerer Freiheit, die Überschreitung enger institutioneller Grenzen zugunsten eines neuen Menschseins. Das Buch führt erstmals zentrale Texte beider Gestalten systematisch zusammen, kontextualisiert ihre Prozesse und erschließt ihre Denkbewegungen nach ihren eigenen Worten.